Proxmox VE
Proxmox VE
Debian-basierte Virtualisierungs-Plattform mit erstklassigem ZFS-Support. Beste Gratis-Hypervisor + NAS-Kombi für Homelabs.
Überblick
Proxmox VE ist virtualisierungs-first: KVM für volle VMs, LXC für leichtgewichtige Container, ZFS/Ceph/ext4 für Storage. Web-GUI umfassend, REST-API für Automation. Node-Cluster ohne Enterprise-Lizenz. NAS-Style File-Sharing erfordert Samba/NFS draufzustöpseln — Proxmox ist kein NAS-first-OS.
Vorteile
- Kostenlos, Open Source, Debian-basiert
- KVM-Virtualisierung + LXC-Container
- Natives ZFS und Ceph-Storage
- Web-GUI + REST-API
- Cluster ohne Enterprise-Preise
- Snapshots/Backups eingebaut
- Aktive Entwicklung + kommerzieller Support verfügbar
Nachteile
- Virtualisierungs-first, nicht NAS-first — File-Sharing manuell
- Samba/NFS-Setup selbstgebaut
- Subscription-Nag-Screen ohne Kauf oder Deaktivierung
- Steilere Lernkurve als pures NAS-OS
- GUI informations-dicht
- Best mit ECC RAM + ordentlicher CPU
Passt wenn du
- VMs + Storage auf einer Box wollen
- Mit Debian/Shell ok
- Ernsthaftes Homelab
- Clustering/HA ohne Enterprise-Preise
- File-Sharing UND Virtualisierung brauchen
Passt nicht wenn du
- Nur einen stillen File-Server
- CLI/Config-Dateien vermeiden
- Polierte Mobile-Apps brauchen
- Turnkey-Appliance-Erfahrung
Preise & Lizenz
Proxmox VE kostenlos und Open Source. Paid Subscription (120-1100$/Jahr pro CPU) bringt Enterprise-Repository (besser getestet), Support-Verträge und entfernt Nag-Screen. Free Community-Repo bleibt voll funktional.
Hardware
Jede x86-64 Server-Grade-Hardware. ECC RAM empfohlen (besonders ZFS), Virtualisierungs-Extensions (VT-x/AMD-V) erforderlich. 32 GB+ RAM, mehrere Platten, idealerweise redundantes Netzwerk.
Typische Use-Cases
Homelab-VM-Host mit shared ZFS-Storage, Kleinunternehmen-Virtualisierung + File-Sharing, ZFS-basiertes Backup-Target mit PBS, Lab-Umgebung für Testing, Kubernetes-Node-Provider via LXC.