Rebuild-Zeit & URE-Risiko-Rechner

Fällt im Parity-RAID eine Platte aus, wird auf eine Ersatzplatte rebuilt. Zwei Fragen sind entscheidend: Wie lange dauert es? und Wie wahrscheinlich scheitert der Rebuild? Dieses Tool beantwortet beides — basierend auf Standard-RAID-Mathematik und Hersteller-URE-Raten.

Deine Konfiguration
~1 Lesefehler pro 125 TB. Typisch für NAS-Platten.
TB
×
MB/s
30-70 typisch unter Last, 100-200 komplett idle. Konservativer Default.
%
Nur ZFS resilvert belegte Blöcke. Block-level RAID (RAID 5/6, Unraid, SHR) liest immer die volle Platte beim Rebuild.
Ergebnisse
Einschätzung
Wie wird gerechnet?

Rebuild-Zeit = Plattengröße × Füllstand / Rebuild-Geschwindigkeit. Reale Geschwindigkeit hängt stark von Controller, laufender I/O-Last und Platten-Performance ab. Leerlauf-Arrays erreichen 100-200 MB/s; produktive Arrays oft 30-80 MB/s. ZFS rebuilt nur belegte Blöcke.

Während des Rebuilds gelesene Bits: RAID 5 liest (N-1) × Plattengröße. RAID 6 liest (N-2) × Plattengröße bei einem Ausfall. RAID 10 / RAID 1 lesen nur den überlebenden Spiegel-Partner.

URE-Wahrscheinlichkeit: P(≥1 URE während Rebuild) ≈ 1 − exp(−r × B), wobei r die URE-Rate pro Bit ist (10⁻¹⁴ Desktop, 10⁻¹⁵ NAS, 10⁻¹⁶ Enterprise) und B die gelesenen Bits. RAID 5 / RAIDZ1: ein einziger URE = Array-Verlust. RAID 6 / RAIDZ2: toleriert einen URE.

Quellen: Hersteller-Datenblätter (Seagate Ironwolf, WD Red, Toshiba N300), Backblaze Drive Stats, unsere Methodik.

Fazit: Bei Platten ≥ 8-12 TB birgt RAID 5 / RAIDZ1 mit Consumer-Drives reales Rebuild-Risiko. Setze auf RAID 6, RAIDZ2 oder Unraid mit doppelter Parity. Zum Hauptrechner →