RAIDZ-Expansion-Rechner

Seit OpenZFS 2.3 lassen sich einzelne Platten an ein bestehendes RAIDZ-vdev anhängen. Aber vor der Expansion geschriebene Blöcke behalten ihr altes Daten-zu-Parität-Verhältnis — die sofort nutzbare Kapazität ist kleiner als der native Wert eines gleich großen Pools und nähert sich ihm erst mit dem Neuschreiben der Daten. Dieses Tool zeigt die ehrlichen Zahlen.

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So wird gerechnet

Alte Blöcke behalten ihre Stripe-Geometrie: Daten von einem N-Platten-RAIDZ-p belegen auch nach der Erweiterung auf N+k Platten Rohplatz im Verhältnis N/(N−p). Neue Writes nutzen das breitere Layout (N+k)/(N+k−p). Nutzbar-direkt-danach = Altdaten + restlicher Rohplatz × neues Verhältnis. Siehe zpool-attach-Manpage und OpenZFS-2.3-Release-Notes.

Neuschreiben (zfs send/recv oder natürliche Fluktuation) nähert den Pool dem nativen Wert an. Die Expansion ändert nie das Parity-Level — RAIDZ1 bleibt RAIDZ1.

Merke: Expansion funktioniert — kalkuliere nur mit weniger Sofort-Platz als die naive Rechnung. Hintergrund im RAID-Erweiterungs-Guide →