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RAID 10
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RAID 10
Striped Mirrors. Jedes Paar = RAID 1, dann RAID 0 über Paare. Schnellstes klassisches RAID für IOPS — bei halber Roh-Kapazität.
Min. Platten
4
Nutzbare Kapazität
N/2 × pair
Ausfallsicherheit
1+ per mirror pair
Performance
Best IOPS in classical RAID
Wie es funktioniert
Platten in Spiegel-Paare gruppiert (RAID 1). Daten über Paare gestriped (RAID 0). Jeder Block existiert auf genau 2 Platten. Eine Platte pro Paar darf ausfallen. Rebuilds schnell weil nur überlebender Partner gelesen wird.
Formel: (N / 2) × min(pair)
Layout-Diagramm
Vorteile / Nachteile
Vorteile
- Exzellente Random-Read/Write-IOPS
- Überlebt 1+ Ausfälle pro Paar (potenziell viele im Array)
- Schnelle Rebuilds — nur Partner kopieren
- Einfaches Mental-Model
- Keine Parity-Write-Penalty
Nachteile
- Halbiert Gesamtkapazität (50% Effizienz)
- Gerade Plattenanzahl erforderlich
- Ineffizient vs RAID 6
- Paar-Koppelung: beide Platten eines Paars aus = Datenverlust
Wann nutzen
VMs, ausgelastete DBs, IOPS-Workloads. App-Server. Wo Write-IOPS wichtiger als Kapazität.
Wann NICHT nutzen
Bulk-Storage / Archive — RAID 6 / RAIDZ2 sicherer mit weniger Overhead. Knappe Budgets — zu viel Kapazitäts-Overhead.
Rebuild-Math Beispiel
8 × 8 TB in RAID 10 (4 Paare). Nach Ausfall: liest Partner (8 TB) bei 70 MB/s ≈ 8 h. URE-Wahrscheinlichkeit niedrig weil nur eine Platte gelesen.
Jetzt probieren
Verwandt
Fazit: RAID 10 tauscht Kapazität gegen IOPS und Rebuild-Speed. Nimm es wenn Write-Performance + schnelle Recovery wichtiger als TB.